#Abrock #Kinderturnen #maryreiliblogbonusding

Bonus
Schuhe: Prada. 🙂 Also MEINE Schuhe.

Ich möchte heute über den ABROCK sprechen. Und zwar den pädagogisch sinnvollen, bzw. notwendigen ABROCK. Aber erstmal zu dem Wort an sich: Abrock. Die Wortschöpferin ist meine Kollegin Xenia. Auf jeden Fall habe ich das Wort von ihr zuerst gehört. Es bezeichnet den schnellen, eher unauffälligen Abgang von einer Party, so gegen vier Uhr morgens, in der Regel ausgelöst durch einen Vorfall der einen Wendepunkt in der Entwicklung des Abends markieren KÖNNTE. Wenn da nicht der Abrock wäre. Und so funktioniert er: Sobald der entsprechende Vorfall als: „Möglicher Wendepunkt“ erkannt wurde, Tasche schnappen, Jacke anziehen, kurz in die Runde werfen: „Ich mach den Abrock“, dann SOFORT verschwinden. Superwort, soweit. Jetzt zum erweiterten, also dem PÄDAGOGISCH SINNVOLLEN ABROCK. Natürlich geht es im Grunde um die nämliche Situation in anderem Kontext. Ich hab ihn z. B. gestern beim Kinderturnen vollzogen. Wunderbar. Vor allem, weil Kinderturnen mein heimlicher Tiefpunkte der Woche ist. Pädagogisch gesehen. Beim Kinderturnen ist es zu laut. (Die Sportlehrerin und die Kinder schreien miteinander um die Wette). Und ich muss als Flugzeug durch den Turnraum „fliegen“ oder so tun, als ob ich über eine Turnmatte „schwimme“.

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