Meine fabelhafte Schwester Amelie. solid matter 2.0. berlin art week

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Ich hab‘ auf den Typ von der Tanke gehört. Ich hör jetzt nämlich grundsätzlich auf den. Sein Blick auf meinen Arsch war einfach zu überzeugend. (Kurzes Update für den unregelmäßigen Leser: Der Typ von der Tanke vertritt das pädagogische Konzept „Zuckerbrot und Peitsche„. Könnt ihr hier nachlesen). Ich hab den Tanstellentypen jetzt einfach mal zu meinem persönlichen Mentor erklärt. Ohne sein Wissen, natürlich. Oder zum Coach. So nennt man das. Genau. Coach. Gefällt mir aber nicht, das Wort. Coach. Mentor klingt schöner. Und hat auch mehr Erfahrung. Weil: Der Mentor an sich, praktiziert schon viel länger. Das Wort stammt aus der griechischen Mythologie. War ein Berater von Odysseus, dem berühmtesten Reisenden ever. Nehm ich an. Falls das heutzutage noch unterrichtet wird, griechische Mythologie.  Also auf jeden Fall: Mein neuer Mentor ist der Typ von der Tanke.

Wegen dem bin ich gestern alleine mit dem Auto nach Berlin gefahren. Sollte ich. Hat der Mentor gesagt. Damit ich Sicherheit gewinne. Beim Autofahren und auch allgemein. Leider ist meine Fahrt bei blablacar nicht gebucht worden. Schlecht. Vor allem für meine groß angelegte Protestaktion gegen die Deutsche Bahn. (Der Versuch ist, das Bahnfahren längerfristig an den Nagel zu hängen und TROTZDEM einen interessanten Reisealltag zu erleben. Und natürlich den CO2 Ausstoß gering zu halten. Ehrensache. „blablacar“ das klang nach absolut einem Ding für mich…). Naja, bisschen Zeit muss ich der Sache geben, denke ich. So ’ne Protestaktion, die muss sich ja erstmal heiß laufen.

Ich mach das ja zum ersten mal. Also die Langstrecke UND die Protestaktion. (Hab den Führerschein erst seit vier Jahren, deshalb). Bevor ich los gefahren bin, hab ich natürlich nochmal bei meinem Tankmentor voll getankt. Um mir den Segen zu holen. „Sie sind jetzt schuld, wenn es schief geht“ hab ich ihm gesagt, als er mein Kühlwasser checkte. Den Reifendruck hat er dann auch gleich noch überprüft. Genau so stelle ich mir meinen Mentor auch vor. Sogar ein Snickers hat er mir geschenkt, damit ich nicht ohne Proviant los fahre.

Ich war aber auch SEHR aufgeregt, als ich da sonntags Früh um zehn aufkreuzte. Fast hätte ich meine EC Karte in seinem Kartenlesegerät vergessen. Aber deshalb tankt man ja auch beim Mentor und  nicht irgendwo: Damit der einen warnt. Und mit der EC Karte schnell noch hinter einem her läuft, bevor man ohne los reist. Und weil er dann noch sagt: „Sie wissen ja schon, dass sie nicht unbedingt rückwärts aus der Tanke raus fahren MÜSSEN. Sie können auch die reguläre Ausfahrt nutzen“. Das allerdings, hat mich ein wenig geknickt, weil ich auf meine Rückwärtsfahrkünste relativ stolz war. Und man fühlt sich ja auch ein wenig doof, wenn man da IMMER rückwärts raus gefahren ist, und dann sagt der sowas. Aber: Aus Fehlern lernen, das gehört zur Schülerinnen-Mentorbeziehung ja dazu. Klar.

In Berlin besuche ich übrigens meine fabelhafte Schwester Amélie Grözinger

Sie eröffnet am Mittwoch ihre Ausstellung: solid matter 2.0 . Und weil da was schief gegangen ist, bei der Buchung des, üblicherweise auf die Ausstellung folgenden Dinners, werde ich, zusammen mit Franz, ein paar Häppchen für die Gäste zubereiten. Falls also irgendwer ein paar super Häppchenrezepte kennt: Her damit!

 

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