#SchlaufuchstrifftFaultier

Sohn: „Eltern, ihr MISSBRAUCHT mich“. Ich so:“ Warum?“. Sohn: „Ständig muss ich Dinge für euch tun. Die Spülmaschine ausräumen. Teller in die Küche tragen. Echt ey“. Ich wieder:“Ich verstehe dein Gefühl (so soll man in solchen Fällen reagieren), ich KENNE es sogar sehr gut, aber weißt du, wir wohnen ja hier zusammen, also teilen wir uns diese Aufgaben ein bisschen, ok?“. Sohn:“Ne, das ist eigentlich NICHT ok, Mama, (Im Hintergrund stürzt sich jüngerer Sohn von Fensterbank, reisst mehrere Topfpflanzen mit in die Tiefe) weil, ganz ehrlich Mama, du bist ja dazu DA die Maschine auszuräumen, aber ich bin ja noch in der Entwicklung“. Puh! Einen Moment lang dachte ich, jetzt hab ich nen chauvinistischen Sohn erzogen.

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Selbstoptimierung. Form follows Funktion

#selbstoptimierung#multipleoptimisingforce

Selbstoptimierung ist totale Scheiße. Wirklich. Wenn man ein Brigitte MUM Blog schreibt, kommt man um das Thema allerdings nicht herum. Und ich schreib ja eines. Das trifft sich gut. Weil: Ich bin DAGEGEN. Angeblich sind Frauen, insbesondere solche, die sich für’s Kinder- kriegen entschieden haben, da total scharf drauf. Schon das ist natürlich Bullshit. Die Männer sind natürlich die, die es WIRKLICH wollen. Und ich bin sowieso drüber hinweg. ‚Ne Zeitlang hab ich das trainiert. Deswegen hat mein Sohn jetzt ’ne Narbe am Kinn.

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#Showtime

Für eine gute Show kann ich mich ja total begeistern. Die besten sind die, die einfach so aus dem Moment heraus entstehen, ohne dass es vorher irgendwelche flashmobartigen Verabredungen, oder stundenlange Proben oder irgendwas gegeben hätte. Neulich z. B. lieferte meine Freundin mit ihren beiden Töchtern völlig spontan eine verdammt gute Show in einem Düsseldorfer Straßencafé ab. Und dafür liebe ich sie. Alle drei. Den Aufhänger machte die Zweijährige, die ein weiteres Eis haben wollte.

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#AnotherBonusding #PsychedelischeZimtwecken #GutenAppetit

OK. Es gibt noch ein Maryreiliblogbonusding: Maryreilis psychedelische Zimtweckchen. Wegen der ständigen Frage, ob ich denn da auch Rezepte veröffentliche, auf meinem Blog. Klar mach ich das. Ich veröffentliche EIN Rezept. FÜR MÄNNER. Damit die mal backen. Ist ganz einfach, schmeckt Müttern und Kindern und sieht, naja, psychedelisch aus, würde ich sagen. Die auf dem Foto hat mein Sohn gemacht. Der muss nämlich Kochen lernen. Damit er es später einmal kann. Weil Männer die kochen UND backen können, sexy sind. Is so. Und falls es nicht so is, könnt ihr es trotzdem einfach mal glauben.

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#Abrock #Kinderturnen #maryreiliblogbonusding

Bonus
Schuhe: Prada. 🙂 Also MEINE Schuhe.

Ich möchte heute über den ABROCK sprechen. Und zwar den pädagogisch sinnvollen, bzw. notwendigen ABROCK. Aber erstmal zu dem Wort an sich: Abrock. Die Wortschöpferin ist meine Kollegin Xenia. Auf jeden Fall habe ich das Wort von ihr zuerst gehört. Es bezeichnet den schnellen, eher unauffälligen Abgang von einer Party, so gegen vier Uhr morgens, in der Regel ausgelöst durch einen Vorfall der einen Wendepunkt in der Entwicklung des Abends markieren KÖNNTE. Wenn da nicht der Abrock wäre. Und so funktioniert er: Sobald der entsprechende Vorfall als: „Möglicher Wendepunkt“ erkannt wurde, Tasche schnappen, Jacke anziehen, kurz in die Runde werfen: „Ich mach den Abrock“, dann SOFORT verschwinden. Superwort, soweit. Jetzt zum erweiterten, also dem PÄDAGOGISCH SINNVOLLEN ABROCK. Natürlich geht es im Grunde um die nämliche Situation in anderem Kontext. Ich hab ihn z. B. gestern beim Kinderturnen vollzogen. Wunderbar. Vor allem, weil Kinderturnen mein heimlicher Tiefpunkte der Woche ist. Pädagogisch gesehen. Beim Kinderturnen ist es zu laut. (Die Sportlehrerin und die Kinder schreien miteinander um die Wette). Und ich muss als Flugzeug durch den Turnraum „fliegen“ oder so tun, als ob ich über eine Turnmatte „schwimme“.

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Im Salon der Träume. Barbecue der Sehnsucht.

#imsalonderträume #justanotherfuckingmovie #billigeaffekte

Ich hab von Hollywood geträumt. Im Traum lief ich durch unseren Park. Es war Nacht. Eine warme, aufregende Sommernacht. Ich war barfuß. Auf einer der Liegewiesen war ein großes Lagerfeuer, um das schweigend Männer saßen. Ich sah sie schon von Ferne, sie schienen zu grillen. Es roch lecker. Ich hatte einen Auftrag.

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#Streettalk #Berlin #MitteninMitte

Mann, Sneakerträger, trifft auf Frau, stylisch, Hosenanzug und ihre Freundin, Sommerkleid. Mann:“ Hey! Du! Wow! Was geht bei dir, was treibst du? Mensch wie schön! Ach!“ Frau:“ Hey! Ja! Wow! Witzig! Du! Joa, ich, also ich geh grad nach Hause. Ich wohn ja hier.“ Mann: „Ach! Ja! Wow! Cool! Mensch, toll du und wie du wieder aussiehst, echt jetzt: Yeah!“. Frau:“ Hui, danke Mensch. Joa, tschüss dann, auf bald, man sieht sich, oder?!“ Im Weggehen fragt die Freundin: “ Cool, wer war das?“ Frau:“Keine Ahnung. Kenn ich nich“.

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#HappyBirthday #Mutterschaftist(k)einVergnügen #Prost

Mein Sohn hat Geburtstag. Der Große. Schnapszahl. 11. 11 Jahre Mutterschaft. Da sollte man sich jetzt wohl ziemlich erfahren fühlen und so. Ich fühle mich eher nach Schnaps. Ohne Zahl. Schnaps pur. Denn irgendwie ist die Sache ja nicht einfacher geworden. Die Mutter-schafft. Um ehrlich zu sein, ist sie anstrengender denn je. Z. B. die Geburtstagsparty im Vergnügungspark. Topfschlagen ist ein Dreck dagegen. Und wenn ich bedenke, dass der Kleine gerade mal zwei ist und ich da noch viele Jahre durch muss, durch solche und ähnliche Vergnügungshöllen, da verstehe ich auch, warum ich gestern im Phantasialand überraschend in Tränen ausgebrochen bin. Ich saß auf einer Bank und kämpfte gerade gegen leichte, ach was, ich sag einfach die Wahrheit: Gegen SEHR SCHWERE Übelkeit an, (Achterbahn fahren ist eher nicht so mein Ding) als irgendeine Vergnügungssüchtige (voll in Eile, voll im Vergnügungsstress) mich fragt: „Sie wissen doch sicher, wo hier das Theater ist“. Da sind mir glatt die Tränen gekommen.

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