#Literaturempfehlung #Kosmo&Klax #MixtvisionVerlag

Kosmo & Klax, Mixtvision Verlag
Kosmo und Klax, Mixtvision Verlag

Meine Freundin Alexandra Helmig hat eine tolle Stimme. Weich, tief, ein bisschen rau. Und mit einem Augenzwinkern, das man hören kann. Wenn ihr wisst, was ich meine. Und jetzt kommt die gute Nachricht: Alexandra hat ein WUNDERSCHÖNES HÖRSPIEL eingesprochen: KOSMO UND KLAX, erschienen im Mixtvision Verlag, München. Ach ja, und GESCHRIEBEN hat sie die Geschichten von Kosmo, dem Eichhörnchen, und seinem Kollegen Klax, der früher mal ein Ball war, jetzt aber hoch hinauf gehüpft ist, (Eichhörnchenfreund und so) übrigens auch.  Die beiden Hauptfiguren springen darin gemeinsam durch die JAHRESZEITEN, erleben ulkige Abenteuer oder kugeln sich in den GUTE-NACHT-GESCHICHTEN gemütlich ins Bett. Perfekter Stoff für Kindergartenkinder! Beide Bildbände sind bezaubernd illustriert (von Timo Becker) und die jeweils zwanzig kurzen Vorlesegeschichten haben die perfekte Länge. Äh Kürze. Aber ihr kauft ja eh das Hörspiel. Da müsst ihr gar nicht selber vorlesen. CD Player anschmeißen, Kind Buch zum angucken in die Finger drücken, die Augen schliessen und warten. Bis sie zwinkert. 😉

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#Bittenichtfüttern

Mein Sohn wieder: Ich meld den so bei nem Theaterworkshop im Park an, voll toll, mit ECHTEN SCHAUSPIELERN (stand so im Prospekt) ABER BITTE NICHT FÜTTERN ODER BEI DER ARBEIT FOTOGRAPHIEREN (ok, das stand da natürlich so nicht, aber bei ECHTEN Schauspielern weiss man ja nicht, vielleicht ISSES ja verboten, die zu füttern, könnte doch sein. Oder vielleicht beissen die auch. Krankheiten übertragen sie ja eh, davon hat man gehört. Welche weiss man nicht. Zum Glück. Will man ja gar nicht wissen). Aber ich schweife ab, wollte ja vom Sohn schreiben. Den wollt ich da nämlich mit überraschen.: „Hey, voll tolle Ferienbeschäftigung: Theater im Park und so!“ Und der so:“Hey spinnst du Mama, da mach ich nicht mit, du weisst doch selbst, wieviel ARBEIT sowas macht“. Wär ICH bloß in dem Alter so klug gewesen. Tja.

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#SzenenmeinerEhe #GesetzedesZusammenlebens #Fightclub

Faust1
Ring: Kiki Dieterle nach einem Entwurf von Amelie Grözinger

Mein Mann und ich, wir schlagen uns. Das war natürlich meine Idee. (Ich find ja, die Guten kommen meistens von mir). Ich bin auch diejenige, die die Regeln für unsere Schlägereien festgelegt hat. Freestyle geht natürlich nicht, weil, wenn ER immer gewinnt, is es ja blöd. Und leider sind die Männer uns Frauen körperlich überlegen. Immer noch. Obwohl das nur erfunden wurde, damit sie besser JAGEN können. Damals, als sie uns noch ernähren mussten. Heute jagt natürlich kein Mann mehr irgendeinem Schnitzel oder so hinterher. Unser Essen, das holen wir gewaltfrei und unabhängig vom Geschlecht aus dem Supermarkt. Weiss doch jedes Kind. Die Evolution hat uns da ein Ei gelegt. Und wir Frauen haben jetzt den ganzen Stress damit. Also die ganze Emanzipation und den Scheiss. (Google sagt: Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipatio, was „die Freilassung des Sklaven“ bedeutet). Ich sage, die Evolution ist von den jüngsten Entwicklungen völlig überrannt worden.

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ICELektionen: Der Hochmut vor dem Fall. BraveBag

#ICElektionen #hochmutkommtoftvordemfall #bravebag

03.Juli, 09:00 Uhr in „Schland“. ICE Strecke Nürnberg-Düsseldorf, der Morgen nach dem Einzug ins Halbfinale. Schaffner weckt junge Frau aus Tiefschlaf: „Morgen!“. Frau schreckt hoch: „Hm?!“. Schaffner: „GUTEN MORGEN heißt das“. Frau: „Jaja“. Schaffner: „GUTEN MORGEN“. Frau: „Aha“. Schaffner: „So werden sie im Leben nicht weit kommen“. OHA.

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#Filmfest #Nachtrag #Filmfesttalk

Schauspielerin A trifft Schauspielerin B. C (Schauspielerin) stellt die beiden einander vor. A zu B: „Ach, wie schön dich kennen zu lernen. Mein Mann dreht doch gerade in deiner Serie“. (Serie XY, Anmerkung der Redaktion). B (Serienhauptrolle): „Hä? Wie kann das sein`? Ich dachte die D (Schauspielerin) spielt das“? A: „Nein, nein ich spiel ja nicht mit, mein MANN. Ich bin ja seine Frau. Die ECHTE“. B, verwirrt: „Boh, entschuldigung, so gut hab ich das Buch noch gar nicht gelesen. Hat der ZWEI?“.

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#SchlaufuchstrifftFaultier

Sohn: „Eltern, ihr MISSBRAUCHT mich“. Ich so:“ Warum?“. Sohn: „Ständig muss ich Dinge für euch tun. Die Spülmaschine ausräumen. Teller in die Küche tragen. Echt ey“. Ich wieder:“Ich verstehe dein Gefühl (so soll man in solchen Fällen reagieren), ich KENNE es sogar sehr gut, aber weißt du, wir wohnen ja hier zusammen, also teilen wir uns diese Aufgaben ein bisschen, ok?“. Sohn:“Ne, das ist eigentlich NICHT ok, Mama, (Im Hintergrund stürzt sich jüngerer Sohn von Fensterbank, reisst mehrere Topfpflanzen mit in die Tiefe) weil, ganz ehrlich Mama, du bist ja dazu DA die Maschine auszuräumen, aber ich bin ja noch in der Entwicklung“. Puh! Einen Moment lang dachte ich, jetzt hab ich nen chauvinistischen Sohn erzogen.

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Selbstoptimierung. Form follows Funktion

#selbstoptimierung#multipleoptimisingforce

Selbstoptimierung ist totale Scheiße. Wirklich. Wenn man ein Brigitte MUM Blog schreibt, kommt man um das Thema allerdings nicht herum. Und ich schreib ja eines. Das trifft sich gut. Weil: Ich bin DAGEGEN. Angeblich sind Frauen, insbesondere solche, die sich für’s Kinder- kriegen entschieden haben, da total scharf drauf. Schon das ist natürlich Bullshit. Die Männer sind natürlich die, die es WIRKLICH wollen. Und ich bin sowieso drüber hinweg. ‚Ne Zeitlang hab ich das trainiert. Deswegen hat mein Sohn jetzt ’ne Narbe am Kinn.

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#Showtime

Für eine gute Show kann ich mich ja total begeistern. Die besten sind die, die einfach so aus dem Moment heraus entstehen, ohne dass es vorher irgendwelche flashmobartigen Verabredungen, oder stundenlange Proben oder irgendwas gegeben hätte. Neulich z. B. lieferte meine Freundin mit ihren beiden Töchtern völlig spontan eine verdammt gute Show in einem Düsseldorfer Straßencafé ab. Und dafür liebe ich sie. Alle drei. Den Aufhänger machte die Zweijährige, die ein weiteres Eis haben wollte.

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#AnotherBonusding #PsychedelischeZimtwecken #GutenAppetit

OK. Es gibt noch ein Maryreiliblogbonusding: Maryreilis psychedelische Zimtweckchen. Wegen der ständigen Frage, ob ich denn da auch Rezepte veröffentliche, auf meinem Blog. Klar mach ich das. Ich veröffentliche EIN Rezept. FÜR MÄNNER. Damit die mal backen. Ist ganz einfach, schmeckt Müttern und Kindern und sieht, naja, psychedelisch aus, würde ich sagen. Die auf dem Foto hat mein Sohn gemacht. Der muss nämlich Kochen lernen. Damit er es später einmal kann. Weil Männer die kochen UND backen können, sexy sind. Is so. Und falls es nicht so is, könnt ihr es trotzdem einfach mal glauben.

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#Abrock #Kinderturnen #maryreiliblogbonusding

Bonus
Schuhe: Prada. 🙂 Also MEINE Schuhe.

Ich möchte heute über den ABROCK sprechen. Und zwar den pädagogisch sinnvollen, bzw. notwendigen ABROCK. Aber erstmal zu dem Wort an sich: Abrock. Die Wortschöpferin ist meine Kollegin Xenia. Auf jeden Fall habe ich das Wort von ihr zuerst gehört. Es bezeichnet den schnellen, eher unauffälligen Abgang von einer Party, so gegen vier Uhr morgens, in der Regel ausgelöst durch einen Vorfall der einen Wendepunkt in der Entwicklung des Abends markieren KÖNNTE. Wenn da nicht der Abrock wäre. Und so funktioniert er: Sobald der entsprechende Vorfall als: „Möglicher Wendepunkt“ erkannt wurde, Tasche schnappen, Jacke anziehen, kurz in die Runde werfen: „Ich mach den Abrock“, dann SOFORT verschwinden. Superwort, soweit. Jetzt zum erweiterten, also dem PÄDAGOGISCH SINNVOLLEN ABROCK. Natürlich geht es im Grunde um die nämliche Situation in anderem Kontext. Ich hab ihn z. B. gestern beim Kinderturnen vollzogen. Wunderbar. Vor allem, weil Kinderturnen mein heimlicher Tiefpunkte der Woche ist. Pädagogisch gesehen. Beim Kinderturnen ist es zu laut. (Die Sportlehrerin und die Kinder schreien miteinander um die Wette). Und ich muss als Flugzeug durch den Turnraum „fliegen“ oder so tun, als ob ich über eine Turnmatte „schwimme“.

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