#actorslive 2. Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten (frei nach Goethe)

Hotelbett

#actorslive #dieungeduschteausdemhotelolympic #ungeduschtuntergeduschten

Hass ist ein großes Wort. Für ein großes Gefühl. Das gemeinhin als negativ eingeordnet wird. Ein Gefühl, das man nicht haben soll, von dem man sich keinesfalls leiten lässt, das ungut auf einen zurück wirkt usw, usf. Auf der Schauspielschule habe ich gelernt, Gefühle nicht zu bewerten. Der Darstellung eines Gefühls steht seine Bewertung im Weg. Wie sollte man einen Mörder spielen, während man seine Tat verurteilt?

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ICE Lektionen. Morgen guck ich Fußball.

Am HBF

#ICELektionen #derballistrund #unddasrundemussindaseckigerein

Morgen kann ich übrigens nicht. Da muss ich Fußball gucken. Dafür war ich heute pünktlich und das hat wirklich enorm viel Zeit eingespart. Echt jetzt. Heute bin ich nämlich von Frankfurt bis Köln mit einem PROFIFUßBALLER gereist. Im geschlossen Abteil, falls Euch die Info irgendwie weiter bringt. Also rein imaginär. Und deshalb ist die Zeit natürlich wie im Flug vergangen.

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Gastbeitrag von Johanna Schall

Schauspieler

#actorslive #actorslife

Gestern durfte ich meinen neusten Blogpost über „meine Liebe zu meinem Beruf“ als Gastbeitrag auf ihrem Blog veröffentlichen, heute schon hat sie sich eine ganz wunderbare Antwort dazu ausgedacht und ich freue mich, sie Euch jetzt wiederum über „meine Kanäle“ präsentieren zu können: Johanna Schall (bekannt als Schauspielerin, aktiv als Regisseurin) schreibt das Blog: „Theaterliebe„. Ihr könnt euch dort über ihren aktuellen Gesundheitszustand, ihre Furcht vor Ratten, ihre sehr persönliche Meinung zum Antisemitismus in Deutschland, politisches, gesellschaftliches und allgemein Gültiges, vor allem aber über ihre Liebe zum Theater informieren, zu der sie vieles in Bezug setzt, was ihre Sicht auf die Welt ganz einmalig macht! Große Mary Reili Empfehlung! SechssterneBLOG******

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Warum ich heute über meine Liebe zu meinem Beruf sprechen möchte:

Jungfrau von Orleans

#actorslive

Ich möchte heute über meine Liebe zu meinem Beruf sprechen. Ich will das schon lange tun, aber er kommt dann immer irgendwie dazwischen. Der Beruf. Und dann lese ich wieder so einen Artikel auf facebook, über die prekären Arbeitsbedingungen beim Film, beim Theater sowieso, und leider stimmt das ja auch alles total, was da steht und dann denk ich wieder: Mensch, du wolltest doch mal über deine Liebe zu deinem Beruf schreiben. Warum du das überhaupt alles so machst. Wo doch der große Ruhm sich bis jetzt noch gar nicht eingestellt hat.

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Der Cappuccinoeffekt. Integration für Anfänger2

Cappuccinotasse

Schon mal vom Cappuccino-Effekt gehört? Cappuccino-Effekt nennt man das akustische Phänomen, das unmittelbar nach dem Umrühren einer Tasse Cappuccino auftritt: „Klopft man mit dem Löffel mehrmals hintereinander an die Tasse, so steigt die Tonhöhe innerhalb der ersten Sekunden deutlich hörbar an. Dieser Effekt lässt sich, nach erneutem Umrühren, so lange wiederholen, wie noch Milchschaum vorhanden ist“. Klappt wirklich, könnter googeln. Und im Selbstversuch hat es auch super funktioniert.

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ICE Lektionen, heutzutage

ICE

Unlängst saß ich im ICE nach Ulm neben einem grundsätzlich gut aussehenden Mann, der leider stank. Und leider weiß ich auch warum. Er hat es nämlich am Telefon seinem Freund erzählt. Oder seiner Mutter. Heutzutage weiß man ja nie. Tatsache ist: Der grundsätzlich gut aussehende Mann hat drei Tage und Nächte durchgesoffen. Sagt er. Schuld ist „die Perle“. Bei der hat er die letzte Nacht verbracht. „Endlich“. „Die war harte Arbeit“, sagt er über sie. „Aber sonst große Klasse“. Und weiter: „Sehr sauber“. Und „hell und freundlich“, „kein Schnickschnack oder so, wirklich toll“.

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Der böse Blick, Otto Dix in Düsseldorf

Der böse Blick

#vorsicht #das #ist #ein #museumskritischer #beitrag

Seid Ihr Museumsgänger? Geht ihr gerne ins Museum? In die laufenden Ausstellungen? Und in die, mit Eventcharakter? Ich ja. Ich bin schon immer gern in’s Museum gegangen. Als ich in Bochum auf der Schauspielschule war, bin ich zum Überleben nach Düsseldorf gefahren, um mir Ausstellungen anzusehen. Seit ich Kinder habe, hat dieser Reiz für mich nachgelassen. Das hat sicher damit zu tun, dass ich seitdem keine Zeit mehr für Ausstellungen habe. Keine kinderfreie Zeit. Und Ausstellungsbesuche mit Kind sind zwar sehr interessant, allerdings nicht wegen der Bilder, die da hängen. Nur wegen allem drum rum.

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Aber bitte mit Sahne

Gefrohrene Narzisse

#Plätzchenrezepte exklusiv von der Rosi

Ich bin eingeschneit. Sitz oben auf dem Berg in einer Backstube, es duftet nach frischem Fettgebäck, mein Sohn löffelt einen heißen Kakao, wir lächeln höflich, wenn der Opa, der sich zu uns gesetzt hat, etwas sagt das wir leider nicht verstehen können, weil wir kein voralbergerisch sprechen,

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Integration für Anfänger

Voralberger Panorama

#Viele Grüße aus Bregenz!

Da wohne ich jetzt. Zwei Monate lang. Zum Theater spielen. Open Air. Schiller. Jungfrau von Orleans. Ich freu‘ mich. Die Anreise allerdings, war dunkel. Ich saß acht Stunden im Zug, das ist selbst für eine spirituell Reisende wie mich eine lange Zeit. Die könnten ihre Sitze besser polstern, bei der Deutschen Bahn. Ein ganzer Tag im Zug transportiert einen durch unterschiedliche Aggregatzustände und wenn man dann ankommt ist man so breit von der Reise,

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