Warum ich heute über meine Liebe zu meinem Beruf sprechen möchte:

Jungfrau von Orleans

#actorslive

Ich möchte heute über meine Liebe zu meinem Beruf sprechen. Ich will das schon lange tun, aber er kommt dann immer irgendwie dazwischen. Der Beruf. Und dann lese ich wieder so einen Artikel auf facebook, über die prekären Arbeitsbedingungen beim Film, beim Theater sowieso, und leider stimmt das ja auch alles total, was da steht und dann denk ich wieder: Mensch, du wolltest doch mal über deine Liebe zu deinem Beruf schreiben. Warum du das überhaupt alles so machst. Wo doch der große Ruhm sich bis jetzt noch gar nicht eingestellt hat.

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Der Cappuccinoeffekt. Integration für Anfänger2

Cappuccinotasse

Schon mal vom Cappuccino-Effekt gehört? Cappuccino-Effekt nennt man das akustische Phänomen, das unmittelbar nach dem Umrühren einer Tasse Cappuccino auftritt: „Klopft man mit dem Löffel mehrmals hintereinander an die Tasse, so steigt die Tonhöhe innerhalb der ersten Sekunden deutlich hörbar an. Dieser Effekt lässt sich, nach erneutem Umrühren, so lange wiederholen, wie noch Milchschaum vorhanden ist“. Klappt wirklich, könnter googeln. Und im Selbstversuch hat es auch super funktioniert.

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ICE Lektionen, heutzutage

ICE

Unlängst saß ich im ICE nach Ulm neben einem grundsätzlich gut aussehenden Mann, der leider stank. Und leider weiß ich auch warum. Er hat es nämlich am Telefon seinem Freund erzählt. Oder seiner Mutter. Heutzutage weiß man ja nie. Tatsache ist: Der grundsätzlich gut aussehende Mann hat drei Tage und Nächte durchgesoffen. Sagt er. Schuld ist „die Perle“. Bei der hat er die letzte Nacht verbracht. „Endlich“. „Die war harte Arbeit“, sagt er über sie. „Aber sonst große Klasse“. Und weiter: „Sehr sauber“. Und „hell und freundlich“, „kein Schnickschnack oder so, wirklich toll“.

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Der böse Blick, Otto Dix in Düsseldorf

Der böse Blick

#vorsicht #das #ist #ein #museumskritischer #beitrag

Seid Ihr Museumsgänger? Geht ihr gerne ins Museum? In die laufenden Ausstellungen? Und in die, mit Eventcharakter? Ich ja. Ich bin schon immer gern in’s Museum gegangen. Als ich in Bochum auf der Schauspielschule war, bin ich zum Überleben nach Düsseldorf gefahren, um mir Ausstellungen anzusehen. Seit ich Kinder habe, hat dieser Reiz für mich nachgelassen. Das hat sicher damit zu tun, dass ich seitdem keine Zeit mehr für Ausstellungen habe. Keine kinderfreie Zeit. Und Ausstellungsbesuche mit Kind sind zwar sehr interessant, allerdings nicht wegen der Bilder, die da hängen. Nur wegen allem drum rum.

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Aber bitte mit Sahne

Gefrohrene Narzisse

#Plätzchenrezepte exklusiv von der Rosi

Ich bin eingeschneit. Sitz oben auf dem Berg in einer Backstube, es duftet nach frischem Fettgebäck, mein Sohn löffelt einen heißen Kakao, wir lächeln höflich, wenn der Opa, der sich zu uns gesetzt hat, etwas sagt das wir leider nicht verstehen können, weil wir kein voralbergerisch sprechen,

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Integration für Anfänger

Voralberger Panorama

#Viele Grüße aus Bregenz!

Da wohne ich jetzt. Zwei Monate lang. Zum Theater spielen. Open Air. Schiller. Jungfrau von Orleans. Ich freu‘ mich. Die Anreise allerdings, war dunkel. Ich saß acht Stunden im Zug, das ist selbst für eine spirituell Reisende wie mich eine lange Zeit. Die könnten ihre Sitze besser polstern, bei der Deutschen Bahn. Ein ganzer Tag im Zug transportiert einen durch unterschiedliche Aggregatzustände und wenn man dann ankommt ist man so breit von der Reise,

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ICE Lektionen: Über das Zug fahren. Der Glückkekschenreport

ICE Schaffner

#imAusnahmezustand #zwischenDüsseldorfundMünchen

Wisst Ihr, was ich am Zug fahren wirklich mag? Es ist nicht das Absitzen der Zeit auf muffeligen, blauen ICE Polstersitzen. Das Gewackel und Geschwanke auf der vorbei rasenden Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Nicht wirklich. Aber der innere Zustand ist toll. Das Raus-genommen-sein, aus den alltäglichen Vorgängen, Abläufen und Verrichtungen. Im Alltag hangele ich mich eher so an der To-Do-Liste durch den Tag:

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Feel good with your Goodie Bag

Tolle Tasche

#Conceptstore #Eröffnung #Hierarchie der Goodie Bags

Gestern war ich auf einem EVENT. Für Mode. Ein Modeevent. In Düsseldorf. Eine Conceptstore Eröffnung. Stylealbum, vorher hauptsächlich als online Conceptstore bekannt, verkauft ab jetzt auch life in der Düsseldorfer Carlstadt (Bastionstrasse 9). Vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung. Nächstes Mal hätte ich aber lieber ein großes GOODIE BAG. Immerhin interessant zu sehen, wie bei Modeevents Hierarchien gelebt werden.

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Über kosmische Gefahren beim Flirten

verbundene Hand

#Flirtattacke #Kosmische Schwingung #Es liegt was in der Luft

Flirt technisch bin ich ne tickende Zeitbombe. (Und bitte jetzt nicht bei der tickenden Zeitbombe das „t“ durch ein „f“ ersetzen. NO!). Tatsache ist: Ich flirte richtig schlecht. Meistens aus Zeitgründen. Meistens hab ich einfach kein Zeitfenster offen für sowas. Oder ich hab Spinat zwischen den Zähnen. Oder so. In der Regel flirte ich einfach wochenlang gar nicht, und das reicht mir dann auch. Im Moment liegt da aber was in der Luft. Meine Freundin Nermina meint, es ist was Kosmisches. Die Sterne sind schuld. Kann sein, sie hat da recht.
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