ICE Lektionen: Wenn man die Arschkarte zieht. Fröhliche Weihnachten. Überall.

ICE Angel

#ICELektionen #maryreiliblog #feiertagsbonusstory

(Achtung! Dieses Posting erschien tatsächlich VOR Weihnachten. Allerdings nur auf der facebook-wall. Ich war ja im Zug und hatte meinen Laptop nicht dabei. Und mit dem Handy kann ich nicht bloggen. Natürlich gelten die Feiertagswünsche von hier aus doppelt. UND dreifach. Warum? Keine Ahnung. Altes Bloggergesetz, vermutlich).

+++ Heute hab ich für Euch ne Feiertags-bonus-story. Titel: WENN MAN DIE ARSCHKARTE ZIEHT. Das ist wenig weihnachtlich, ich geb es zu, aber WENN man die Arschkarte zieht, dann sitzt man halt auch gerade im ICE nach Nürnberg und NICHT daheim unterm geschmückten Tannenbaum und das fühlt sich eben auch NOCH nicht ganz so festlich an, wie man es sich für den 23.12. wünschen würde.

Dafür bin ich die SENSATION im SAMMELABTEIL. Weil ich ’nen Vierer alleine besetze. Im ansonsten völlig überfüllten Zug. Der Grund ist simpel: Der Vierer war reserviert (ab Essen) die Essener aber sind hier nicht erschienen und aus irgendeinem Grund, traut sich ausser mir hier keiner ran. Heute fahren einfach lauter Anfänger. Laien. Sonntagsfahrer.

Oder es liegt an meinem rechten Schuh. Mein rechter Schuh wurde nämlich eben, am ebenfalls völlig überfüllten Hbf, bespuckt. Von einem Araber. Nehme ich an. Er hat diese Annahme jetzt zwar nicht bestätigt, aber darüber war ich nicht soo unglücklich, weil wir, beide glaube ich, wenig Lust hatten, unsere Begegnung zu vertiefen. Auf jeden Fall klang es arabisch, was er schrie, BEVOR er spuckte. Direkt auf meinen Schuh.

Ich dachte erst, es hätte mit der Arschkarte zu tun. Wenn man die erstmal gezogen hat, trifft es einen ja bekanntlich öfter. Mehrmals. Am Arschkartentag, dem 23.12.2017. Allerdings ist es ja auch immer ne Frage der Sichtweise. Und deshalb hab ich beschlossen, den kleinen, tendenziell terroristischen Akt, des arabischen Spuckers (meine arabischen Freunde wissen: Es gibt spuckende Araber, es gibt natürlich auch jede Menge Araber, die NICHT spucken, die im Gegenteil ganz andere, supertolle Dinge tun. Araber sein, das heißt noch gar nix und vieles ist am Ende eine persönliche Entscheidung. Alles nicht. Ein bisschen Glück braucht man schon auf dieser Erde. Glück ist ne verdammt gute Voraussetzung hier).

Aber der Satz fing anders an, ich wollte euch noch meinen Entschluss mitteilen: Also, ich habe beschlossen diesen Spuckakt positiv zu bewerten. Das ist nämlich MEINE Geheimwaffe. Gegen Arschkartentage. Ich nehme es positiv, egal, worum es sich ursprünglich handelt. Und Spucke auf Schuh, das ist ja sowieso ein Klassiker unter den Glücksbringern. Seit eben jetzt. Von mir erfunden. Der Beweis, mein bis jetzt leerer Vierer hier, spricht für mich! Ha!

Und gerade jetzt, wo ich das hier schreibe, taucht auch noch ein leibhaftiger DB- Foto-Engel hier auf. (Siehe Foto). Von wegen, Arschkarte! Jetzt freu‘ ich mich schon fast auf die Abendvorstellung mit OHNE meinem erkrankten Spielpartner, dafür MIT (ohne OHNE) Umbesetzungsprobe. Und dass ich morgen um vier Uhr aufstehen werde, um nach der Rückreise ( im ICE an Heilig Abend, ich fass es nicht) das traditionelle Weihnachtsfrühstück mit meinen Kindern geniessen zu können: Drauf geschissen! (Auf das Aufstehen, Leute, nicht auf den Rest des Satzes). Hey, es ist Weihnachten! Finally! Ich wünsch Euch fröhliche Festtage!!! Ich liebe Euch! (Rein literarisch natürlich).

XX Mary Reili

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