#RapunzelversusStrubbelpeter #ImSalonderTräume

Wenn ich von meinen Haaren, bzw. von meiner FRISUR träume, weiss ich, dass das eine ERNSTE SACHE ist.  Hollywoodträume stehen für unerfüllte Sehnsüchte (klar). Alltagsträume stehen für Alltag (oh Gott, auch noch im Schlaf alltäglich…). Träume von Müttern die aus Fenstern springen trainieren klassische Mutterskills, aber FRISEURTRÄUME weisen klar auf eine ernstzunehmende Persönlichkeitserschütterung hin. Wer kennt es nicht, das Gefühl dass der Friseurstuhl brennt auf dem man sitzt wie festgenagelt und die Frau im Spiegel sieht irgendwie NICHT GUT aus? Dazu das Geräusch der Schere: Schnipp! Schnapp! Kalt und gemein legt sie etwas frei, mit dem man nichts zu tun hat. Also jetzt nicht mehr. Und dieses fiese Kribbeln auf der Kopfhaut, auf der die FRISUR (übertrieben in Form geföhnt und mit Haarspray helmartig fixiert) jetzt sitzt. Gegen den ersten Schock bin ich schon lange mit einer Mütze gewappnet. Das ist nämlich toll, wenn man die, sobald man den Salon unauffällig verlassen hat, einfach erstmal über das ganze neue Selbst, das sich jetzt auf dem Kopf manifestiert, drüber stülpen kann. Ich empfehle auch, zu Hause erstmal NICHT in den Spiegel zu sehen. Vorher unbedingt die Haare waschen und erstmal eine Rauchen. Heute Nacht im Traum hätte das aber fast nicht hingehauen. Also, der Mützentrick. Weil, im Traum hatte ich unglaublich wilden Haarwuchs. Ich saß auf dem Stuhl, er brannte, die Kopfhaut kribbelte, soweit alles ganz real, aber im Spiegel konnte ich sehen, wie der Friseur gegen meine unglaublich langen, in alle Richtungen sprießenden Haare zu kämpfen hatte. Es war mir peinlich, dass er so eine Mühe mit mir zu haben schien. Er schnaufte und schwitzte, arbeitete mit zwei Scheren gleichzeitig. Irgendwann griff er zu einer Art Heckenschere und erst jetzt bemerkte ich, dass der Friseur sich in einen Bären verwandelt hatte. Gott, hab ich mich erschrocken!

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