Pandemie&Petition

credit@DirkOssig

Ausgerechnet die Branche der „Spaßmacher“, die sich hauptberuflich darum kümmert, dass die arbeitende Bevölkerung sich erholen, in Urlaub fahren, lecker essen, feiern, Musik hören, Bücher lesen, Filme und Theaterstücke anschauen kann, leidet sehr unter dem totalen shutdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie. (Lest hierzu bitte meine Kolumne: Künstlerpech).

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Künstlerpech

credit@DirkOssig

Am Sonntag vor einer Woche war irgendwie noch alles gut. Ein frühlingshafter Tag. Ich habe auf meinem Balkon Blumen ausgesäht. „Samenbombe Bienenschmaus“. Das klang vielversprechend. Und trotzdem war da so ein komisches Gefühl. In Italien lief das Virus aus dem Ruder. Sah nicht so gut aus, da.

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Aufruf zum erotischen Alltag

Credit @Dirk Ossig P.S. Die auf dem Motiv dargestellten Peronen sind nicht mit den in der Kolumne beschriebenen Personen verwandt, verschwägert, noch sind sie persönlich dargestellt 😉

#diesozialempirikerin #theoriedesalltags

Neuerdings gehe ich in der Früh‘ zum Bäcker. Gleich um halb acht. Und das ist toll! Ich weiss gar nicht, warum ich das nicht immer schon gemacht habe, morgens, in der Früh zum Bäcker gehen! Ich schätze, es hat damit zu tun, dass ich selber gar kein Brot frühstücke. Ich bin ein Müslityp. Aber:

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Sind Schauspieler dumm?

Credit @ Dirk Ossig, Hotel Max Brown, Düsseldorf

Ich war unlängst auf ein Panel eingeladen. Vom Filmfest Braunschweig Es ging um „Body images on screen: a (fe)male gaze?“. Und beim Vorbereitungsgespräch (per Telefon) mit der wunderbaren Moderatorin Cornelia Köhler (WIFT Germany) musste ich zugeben, das Panel meinerseits nicht auf Englisch halten zu können, weil mein Englisch leider zu schlecht für eine inhaltlich anspruchsvolle Spontan-Diskussion ist. (Englisch sollte man natürlich können, aber: well… Für Fort-und Weiterbildung braucht man eben Zeit und Zeit ist Geld und, unfortunalety, beides ist in meinem Leben Mangelware).

Trotzdem doof.

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urban-shortie

Foto (wie immer) the one and only Dirk Ossig! Schauspieler, Fotograf, Ehemann. Motiv: Immermannstrasse Düsseldorf (Nix Tschibo)

#thisisabouttschibo #meinemall #düsseldorf

Ich liebe meine Shopping mall. Wobei ich dazu sagen muss: Es ist gar keine mall, es ist nur eine Strasse. „Meine Einkaufsstrasse“ klingt aber nicht so gut. Obwohl die super ist. Weil es da alles gibt: Apotheke, Bioladen, Drogerie, Rewe, Tschibo und Mitgefühl.

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RVOLT. Oder warum wir uns von Greta T. nicht ablenken lassen sollten.

Credit @ Dirk Ossig, Kleid: Marianna Deri

#netzwerkgedanken #medialemoves

Also: WOW. Es ist ja wohl so was von kompliziert, was da wiedermal in den Sozialen Netzwerken abgeht. Es ist ein Phänomen: Greta Thunberg hat was los getreten, von dem sie (hoffentlich) keine Ahnung hat. Alle sprechen über sie, sind entweder pro oder kontra (ja, es muss auch ein Kontra geben, meine Güte, wer will in einer Welt ohne Pro & Kontra leben?) und schlagen aufeinander ein.

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Urlaub in Deutschland


Credit @ Dirk Ossig, Bluse: Atelier Baldauf

#dasurlaubindeutschlandding

Über Urlaub zu schreiben, wenn er gerade vorüber ist, hat durchaus zwei Gesichter: Die Erinnerung daran tut gut, sie ist noch nah genug. Man riecht die Gerüche noch, das frisch gemähte Gras, den heißen Asphalt, den See, die Sonnencreme, man hört die Wellen wieder plätschern. Allerdings hat man auch die Schattenseiten noch nicht wirklich tief genug verdrängt,

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All i never wanted

Filmstill: ALL I NEVER WANTED, 2019

#kinokino #demnächstonscreen

Manchmal ist es Zeit, inne zu halten und mal zurück zu schauen. Oft ist das dann, wenn man nicht so genau weiss, wie es weiter gehen soll. Was man anstrebt. Wo hinein man demnächst seine Energie invstieren sollte. Vielleicht hat man unmittelbar vorher eine Erfahrung gemacht, die einen nachhaltig verwirrt und aus der Bahn geworfen hat. Eventuell hat man eine Erschütterung erlebt und jetzt steht man da und ist geschüttelt worden und sammelt seine Reste ein. Könnte ja sein.

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