Sind Schauspieler dumm?

Credit @ Dirk Ossig, Hotel Max Brown, Düsseldorf

Ich war unlängst auf ein Panel eingeladen. Vom Filmfest Braunschweig Es ging um „Body images on screen: a (fe)male gaze?“. Und beim Vorbereitungsgespräch (per Telefon) mit der wunderbaren Moderatorin Cornelia Köhler (WIFT Germany) musste ich zugeben, das Panel meinerseits nicht auf Englisch halten zu können, weil mein Englisch leider zu schlecht für eine inhaltlich anspruchsvolle Spontan-Diskussion ist. (Englisch sollte man natürlich können, aber: well… Für Fort-und Weiterbildung braucht man eben Zeit und Zeit ist Geld und, unfortunalety, beides ist in meinem Leben Mangelware).

Trotzdem doof.

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urban-shortie

Foto (wie immer) the one and only Dirk Ossig! Schauspieler, Fotograf, Ehemann. Motiv: Immermannstrasse Düsseldorf (Nix Tschibo)

#thisisabouttschibo #meinemall #düsseldorf

Ich liebe meine Shopping mall. Wobei ich dazu sagen muss: Es ist gar keine mall, es ist nur eine Strasse. „Meine Einkaufsstrasse“ klingt aber nicht so gut. Obwohl die super ist. Weil es da alles gibt: Apotheke, Bioladen, Drogerie, Rewe, Tschibo und Mitgefühl.

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RVOLT. Oder warum wir uns von Greta T. nicht ablenken lassen sollten.

Credit @ Dirk Ossig, Kleid: Marianna Deri

#netzwerkgedanken #medialemoves

Also: WOW. Es ist ja wohl so was von kompliziert, was da wiedermal in den Sozialen Netzwerken abgeht. Es ist ein Phänomen: Greta Thunberg hat was los getreten, von dem sie (hoffentlich) keine Ahnung hat. Alle sprechen über sie, sind entweder pro oder kontra (ja, es muss auch ein Kontra geben, meine Güte, wer will in einer Welt ohne Pro & Kontra leben?) und schlagen aufeinander ein.

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Urlaub in Deutschland


Credit @ Dirk Ossig, Bluse: Atelier Baldauf

#dasurlaubindeutschlandding

Über Urlaub zu schreiben, wenn er gerade vorüber ist, hat durchaus zwei Gesichter: Die Erinnerung daran tut gut, sie ist noch nah genug. Man riecht die Gerüche noch, das frisch gemähte Gras, den heißen Asphalt, den See, die Sonnencreme, man hört die Wellen wieder plätschern. Allerdings hat man auch die Schattenseiten noch nicht wirklich tief genug verdrängt,

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All i never wanted

Filmstill: ALL I NEVER WANTED, 2019

#kinokino #demnächstonscreen

Manchmal ist es Zeit, inne zu halten und mal zurück zu schauen. Oft ist das dann, wenn man nicht so genau weiss, wie es weiter gehen soll. Was man anstrebt. Wo hinein man demnächst seine Energie invstieren sollte. Vielleicht hat man unmittelbar vorher eine Erfahrung gemacht, die einen nachhaltig verwirrt und aus der Bahn geworfen hat. Eventuell hat man eine Erschütterung erlebt und jetzt steht man da und ist geschüttelt worden und sammelt seine Reste ein. Könnte ja sein.

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Die Greta-Thunberg Generation

Kleid: Marianna Deri

#kompliziertegedanken #zummuttertag

Es ist kompliziert. Schon lange will ich etwas über SCHÜLER schreiben, über die neue Generation, die Greta-Thunberg Aktivisten, die Gaming-Spezialisten, die Generation G8 (G8 bedeutet 8 jähriges Gymnasium, für alle die nicht so in der Materie sind) aber: Es ist kompliziert.

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Meine besondere Geschichte

Filmstill ausdem Kinofilm FRAU MUTTER TIER, Premiere 21.03.

#frau #mutter #tier #kino #kino

Demnächst hab ich eine Filmpremiere. (Am 23.03. in Düsseldorf im Film Kunst Kino Bambi ) Der Film heißt FRAU MUTTER TIER (Mixtvision Prod. Regie: Felicitas Darschin) und ist ziemlich lustig. Es geht um Mütter und deren tägliches Scheitern an ihren eigenen Ansprüchen. (Und an denen aller anderen, die es natürlich besser wissen, nicht zuletzt die eigenen Kinder, die die größten Ansprüche von allen haben). Der Dreh war ein Vergnügen (vor allem wenn die Baby-und Kinderkollegen gute Laune hatten). Ich spiele „ein etwas anderes Kindermädchen“ mit speziellen Fähigkeiten und fand es angenehm das Mutter-sein mal aus dieser (für mich) ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten – wenn auch nur im Film.

In Echt bin ich natürlich gerne Mutter. Allen Anstrengungen zum Trotz. Man hat als Mutter ja zum Glück die Kinder, mit denen kann man sich super von den Anstrengungen des Mutter-seins erholen. Und das mein‘ ich ernst.

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Warum es Sinn macht, auf der Berlinale rum zu stehen #calltoaction

Credit @ Dirk Ossig

#calltoaction #thefutureisunwrittennow #tellyourstory

Dieses Jahr war ich auf der Berlinale zu ein paar Empfängen eingeladen. Natürlich bin ich hingefahren. Ich habe meine schönsten Kleider angezogen, meine höchsten Schuhe (an dieser Stelle ein großes, ernst gemeintes Dankeschön an meine Füße). Meine Recherche nach dem Festival hat ergeben, dass Botoxeinspritzungen in die Fußsolen das Schmerzempfinden längerfristig senken können. Ich hatte „Lokalanästesie Fuß“ gegoogelt. Und war wenig überrascht, dass so was längst praktiziert wird, nur noch krasser.  Meine Güte. Tut das nicht. Eine kurze, spontane Vollnarkose reicht doch völlig aus.

Letztes Jahr konnte man, äh frau ja auch in Turnschuhen gehen,

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Warum ich mein Fahrrad in den Rhein geschmissen habe. Eine Feinstaubetüde.

fake fur (Kanari): "Zara" Foto @dirkossig

#februar #düsseldorfmylove #feinstaubetüde

Es ist Anfang Februar. Die Stimmung ist beschissen. Auf facebook bekennen sich die Ersten zu ihren Winterdepressionen, Trolle prollen auf meiner timeline rum-kurz-es könnte geiler gehen. („Geiler gehen“, kann man das schreiben, ist das eine zumutbare Alliteration?) Ach, ich lass es mal so stehen. Der Zweifel ist der Wegbereiter der Depression und bis jetzt hab ich mich wacker durch geschlagen, durch den Winter, ich bleib einfach dabei, bei meiner Sache, allen Trollen zum Trotz. (Trotzige Trolle ist jetzt auch nicht so viel besser. Klingt nach Sprecherziehungsübung für Anfänger. Was ist nur los mit mir? Macht diese Kolumne überhaupt irgendeinen Sinn?) Ach ja…

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