shorties zum quickie: Das maryreiliblognonusdings

Kleid: Marianna Deri, Düsseldorf

Am Sonntag (23.02.) bin ich eingeladen. Zum Literatur-Quickie. Oder eigentlich muss man sagen VON. VOM wäre noch richtiger. VOM Literatur-Quickie-VERLAG. Nach Hamburg Winterhude bei Tengg im Tafelspitz. Um 16:00 Uhr. Hört sich gut an, oder? (Ich finde ja, es hört sich vor allem lecker an. Aber ich habe tatsächlich eine Vorliebe für Tafelspitz. Ich liebe den. In der Bouillon, oder mit frischem Meerrettich. Superfein.)

In Winterhude lese ich einige meiner „shorties“ vor. Weil das zu „quickie“ passt. Und damit auch die was davon haben, die leider nicht dabei sein werden, weil sie nicht in Hamburg leben oder aus anderen Gründen, die ich gar nicht wissen will (Berlinale und so, pffff) also ganz besonders für Euch Berlinale-Besucher poste ich hier vorab ein paar Frühlings-quickies. Äh shorties. Ach, was weiss denn ich. Hauptsache macht Spaß, oder? Und geht schnell.

Streettalk

Frankfurt Hauptbahnhof. Japanerin in beigefarbenem Mantel mit Businessköfferchen (riecht nach Clinique, Aromatics Elixir): „Ja, wir heiraten nächstes Jahr in Los Angeles. Wegen dem Wetter. Was? Nein, immer noch der Alte. Doch, doch, ich freu mich! Da ist es ja auch viel wärmer als hier.“
Teenager mit rosa Mütze und DocMartens (riecht nach Teenagerschweiss): „Vom Gamen bin ich weg. Echt jetzt. Es versaut dir jede Party. Und auf Parties, naja, du weisst schon…“
Frau, um die vierzig, rote Lippen, Glitzerbrosche an Filzhütchen. (Duftet. Irgendwie englisch. Vermutlich Rosenoel) „Am Wochenende treffe ich Aljoscha. Den kenn ich schon ewig. Leider hat er so eine hohe Stimme. Sonst wär ich ihm verfallen. Immer schon.“

Frühlingsshortie

Sitzen eben bei Erdbeertorte und Kaffee auf der Terrasse, zum ersten Mal in diesem Jahr, die Vögel zwitschern, Opa greift zum zweiten Stück, als der Nachbar nach Hause kommt. Wir hören’s nur, der Buchsbaum ist dazwischen: Reifen quietschen, Auto parkt, Haustüre öffnet sich: „Oh mein Schatz, mein süßer Hase, mein Häselchen OHHHH, AHHHH, hechel, hechel, seufz, stöhn, hast du mich vermisst, du wildes Tier? AHHHH, OHHHH“. Haustüre geht zu. Und ich weiss jetzt nicht, ob meine Torte irgendwie aufregender oder einfach ungeniessbar schmeckt. Vielleicht weiss Opa das: „Was ist nur mit dem Nachbarn los, der war doch immer einsam und allein?“ „Ach, der hat jetzt einen Hund.“

Bonusgossip:

Also. Ich kenn jemand, der wen kennt und der kennt Wolfgang Joop. Und der, der den Joop kennt, war mit dem Joop auf dieser Hyperhochzeit in Italien. Ihr wisst schon, Heidi K. und der andere von diesen Zwillingen. Der zottelige mit dem Nasenring. Und da hat Heidi zu dem Joop gesagt: “He is the one, he makes me SQUIRT“. Der Joop hat das gar nicht verstanden, und der, der den Joop kennt, wusste auch nicht, was sie meint.

Ich hab das mal gegoogelt. (Es ist ein Fachbegriff). „Squirten“ bezeichnet „die weibliche Ejakulation MIT Flüssigkeitsabsonderung“. Normal ist ohne. Offensichtlich. Bin mir nicht sicher. Weiss nicht, ob ich jetzt immer squirte, oder eben nie. Heidi kennt solche Probleme nicht, die squirtet einfach. Und spricht darüber. Mit dem Joop. Und der, der den Joop kennt, war auch dabei. Und damit es auch gerecht zugeht, in dieser Welt, teile ich diese Info hier natürlich gern mit euch. Dafür ist es ja da, das Internet. Damit am Ende, irgendwann mal, alle squirten können. In einer neuen, schönen Welt.

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Aufruf zum erotischen Alltag

Credit @Dirk Ossig P.S. Die auf dem Motiv dargestellten Peronen sind nicht mit den in der Kolumne beschriebenen Personen verwandt, verschwägert, noch sind sie persönlich dargestellt 😉

#diesozialempirikerin #theoriedesalltags

Neuerdings gehe ich in der Früh‘ zum Bäcker. Gleich um halb acht. Und das ist toll! Ich weiss gar nicht, warum ich das nicht immer schon gemacht habe, morgens, in der Früh zum Bäcker gehen! Ich schätze, es hat damit zu tun, dass ich selber gar kein Brot frühstücke. Ich bin ein Müslityp. Aber:

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Sind Schauspieler dumm?

Credit @ Dirk Ossig, Hotel Max Brown, Düsseldorf

Ich war unlängst auf ein Panel eingeladen. Vom Filmfest Braunschweig Es ging um „Body images on screen: a (fe)male gaze?“. Und beim Vorbereitungsgespräch (per Telefon) mit der wunderbaren Moderatorin Cornelia Köhler (WIFT Germany) musste ich zugeben, das Panel meinerseits nicht auf Englisch halten zu können, weil mein Englisch leider zu schlecht für eine inhaltlich anspruchsvolle Spontan-Diskussion ist. (Englisch sollte man natürlich können, aber: well… Für Fort-und Weiterbildung braucht man eben Zeit und Zeit ist Geld und, unfortunalety, beides ist in meinem Leben Mangelware).

Trotzdem doof.

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urban-shortie

Foto (wie immer) the one and only Dirk Ossig! Schauspieler, Fotograf, Ehemann. Motiv: Immermannstrasse Düsseldorf (Nix Tschibo)

#thisisabouttschibo #meinemall #düsseldorf

Ich liebe meine Shopping mall. Wobei ich dazu sagen muss: Es ist gar keine mall, es ist nur eine Strasse. „Meine Einkaufsstrasse“ klingt aber nicht so gut. Obwohl die super ist. Weil es da alles gibt: Apotheke, Bioladen, Drogerie, Rewe, Tschibo und Mitgefühl.

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RVOLT. Oder warum wir uns von Greta T. nicht ablenken lassen sollten.

Credit @ Dirk Ossig, Kleid: Marianna Deri

#netzwerkgedanken #medialemoves

Also: WOW. Es ist ja wohl so was von kompliziert, was da wiedermal in den Sozialen Netzwerken abgeht. Es ist ein Phänomen: Greta Thunberg hat was los getreten, von dem sie (hoffentlich) keine Ahnung hat. Alle sprechen über sie, sind entweder pro oder kontra (ja, es muss auch ein Kontra geben, meine Güte, wer will in einer Welt ohne Pro & Kontra leben?) und schlagen aufeinander ein.

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Urlaub in Deutschland


Credit @ Dirk Ossig, Bluse: Atelier Baldauf

#dasurlaubindeutschlandding

Über Urlaub zu schreiben, wenn er gerade vorüber ist, hat durchaus zwei Gesichter: Die Erinnerung daran tut gut, sie ist noch nah genug. Man riecht die Gerüche noch, das frisch gemähte Gras, den heißen Asphalt, den See, die Sonnencreme, man hört die Wellen wieder plätschern. Allerdings hat man auch die Schattenseiten noch nicht wirklich tief genug verdrängt,

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All i never wanted

Filmstill: ALL I NEVER WANTED, 2019

#kinokino #demnächstonscreen

Manchmal ist es Zeit, inne zu halten und mal zurück zu schauen. Oft ist das dann, wenn man nicht so genau weiss, wie es weiter gehen soll. Was man anstrebt. Wo hinein man demnächst seine Energie invstieren sollte. Vielleicht hat man unmittelbar vorher eine Erfahrung gemacht, die einen nachhaltig verwirrt und aus der Bahn geworfen hat. Eventuell hat man eine Erschütterung erlebt und jetzt steht man da und ist geschüttelt worden und sammelt seine Reste ein. Könnte ja sein.

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Die Greta-Thunberg Generation

Kleid: Marianna Deri

#kompliziertegedanken #zummuttertag

Es ist kompliziert. Schon lange will ich etwas über SCHÜLER schreiben, über die neue Generation, die Greta-Thunberg Aktivisten, die Gaming-Spezialisten, die Generation G8 (G8 bedeutet 8 jähriges Gymnasium, für alle die nicht so in der Materie sind) aber: Es ist kompliziert.

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Meine besondere Geschichte

Filmstill ausdem Kinofilm FRAU MUTTER TIER, Premiere 21.03.

#frau #mutter #tier #kino #kino

Demnächst hab ich eine Filmpremiere. (Am 23.03. in Düsseldorf im Film Kunst Kino Bambi ) Der Film heißt FRAU MUTTER TIER (Mixtvision Prod. Regie: Felicitas Darschin) und ist ziemlich lustig. Es geht um Mütter und deren tägliches Scheitern an ihren eigenen Ansprüchen. (Und an denen aller anderen, die es natürlich besser wissen, nicht zuletzt die eigenen Kinder, die die größten Ansprüche von allen haben). Der Dreh war ein Vergnügen (vor allem wenn die Baby-und Kinderkollegen gute Laune hatten). Ich spiele „ein etwas anderes Kindermädchen“ mit speziellen Fähigkeiten und fand es angenehm das Mutter-sein mal aus dieser (für mich) ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten – wenn auch nur im Film.

In Echt bin ich natürlich gerne Mutter. Allen Anstrengungen zum Trotz. Man hat als Mutter ja zum Glück die Kinder, mit denen kann man sich super von den Anstrengungen des Mutter-seins erholen. Und das mein‘ ich ernst.

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