Gehorsamer Dienst im sozialen Netzwerk. So geht’s!

Seidenbluse mit Käferdruck: Atelier baldaufkoeln. Die Aufnahme ist im japanischen Supermarkt SHOCHIKU, Immermannstrasse 15, Düsseldorf entstanden. Credit: Dirk Ossig

#düsseldorf #streettalk #premiumbehaviour #sommerblues

Düsseldorf. Später Vormittag. Nieselregen bei tropischen Temperaturen. Nach wie vor. Ich steh bei Aldi an der Kasse. (Bitte stellt euch einen sog. Premium- Aldi vor, wie wir ihn hier, in Düsseldorf, neuerdings besuchen dürfen: Mit Holzverkleidung aus Plastikimitat, schickem Kühlregal mit Ultraschallbefeuchtung und dem kompletten Aldi- Bio-Sortiment. Auf dem Parkplatz Porsche, Audi und jede Menge SUV’S der Extraklasse). Auftritt: Düsseldorfer Omma: Schick frisierter, blonder Schopf, jede Menge bling bling an den Pfoten, Outfit rosa, beige und himmelblau. Sie schluchtzt, drängelt sich an der Kasse vor und ruft:

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Selbstentblößungskolumne Nr.I. Ich hab was machen lassen

Blendl Mareile
Schöne Klamotten sollen ja auch helfen. Bluse statt Nase! (Bluse: Atelier baldaufkoeln, Rock (mit Frida Kahlo Print) Marianna Déri

#ichhabwasmachenlassen #dickelippe

Dies ist eine Selbstentblößungs Kolumne. Eine von denen, die das Internet so liebt. (Angeblich). Also bitte auch ihr. Ihr liebt bitte diese, meine Kolumne, mit lauter Details aus meinem Leben, die ihr gar nicht wissen wolltet und über die ihr jetzt toller weise trotzdem mehr erfahrt, als ihr überhaupt wollen konntet. (Oh Gott. Macht das Sinn? Ich glaube nein. Ich fürchte, es macht grundsätzlich keinen Sinn aber wahrscheinlich ist das genau das Tolle dran).

Denn da wir jetzt hier (im Netz) eh‘ alle gegenseitig unsere Tagebücher lesen, fühle ich mich verpflichtet, auf meinem Blog wenigstens ein paar relevante Informationen mit zu liefern. Nicht nur diesen weichgespülten Insta-Kram. Steht hier auch gar keiner drauf. Ganz im Gegenteil. Hier ist ganz klar der Ort, um sich von den ganzen, anstrengenden Insta-Fake-Profilen mit all den Traumbodys in todschicken Bikinis und all den nackten Ärschen auf irgendwelchen super angesagten Gummitieren in irgendeinem sehr beliebten, öffentlichen Gewässer zu erholen.

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Bonusdings! Kostenlose Aktiv-Verdrängung. Just don’t do it!

Bluse: Atelier Baldauf Koeln, Rock: Marianna Déri , Tasche: Chloé

#SportlichAngewandteAktivVerdrängung #maryreiliblogbonusding

Herr Rusch meint, ich soll was schreiben. Es würde dann gedruckt. In seiner Zeitung. Zum Thema „Erinnerung“. Das Blöde ist nur: Ich erinnere mich an nichts. Und wenn, dann nur UNGERN. Nicht etwa, weil ich ein Scheißleben hatte. Völlig falsch! Es gibt sicher ’ne ganze Menge Supersachen in meinem höchstpersönlichen Erinnerungsbiotop. Nur: Ich will davon nix wissen. Auf keinen Fall. Ich schalt da ab. Schmeiß die Fernbedienung in die Ecke. Will ich nicht sehen, diese blöde trial and error – Show. Ich guck mir doch freiwillig auch keine schlechten Filme an,

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Warum es lebenswichtig ist, ab und zu bei Rewe einzukaufen. A shoppinguide.

Zoobeute(l) von Bolland und Boettcher, Rock: Marianna Deri

Ich bin stolz. Auf diesen Titel. Er ist nahe am Clickbaiting dran. Endlich. Ich bin auf einem guten Weg. Vielleicht sogar zum Erfolg. Allerdings birgt der natürlich auch Gefahren. Der Erfolg. Das weiss man ja. Da ist zum Beispiel diese Lesung, die ich am 10. 06. im Rahmen des Bücherbummels auf der Kö im Hotel Max Brown, dem schönsten Hotel Düsseldorfs veranstalte. Die ist für mich durchaus gefährlich. Der Düsseldorfer wegen, mit denen ich da unter Umständen in Kontakt gerate. Die könnten meine Texte über Düsseldorf lesen und sich beschweren. Und was soll ich denen dann sagen?

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Schwanengesang. Das ultimative Zooparkfeature. Illustrationen von Justina Klimczyk

Illustration von Justina Klimczyk

#zooparkfeature #justinaklimczyk #chanel&sushi

Bei mir im Park lebt ’ne Oma, die is dicke mit den Schwänen. Kein Wunder, bei ihrer Frisur: Ein weißes Teil aus Echthaar, also ihrem eigenen, auftoupiert zum Schwanenflügel. Ich erkenn‘ sie schon von Weitem. Die Schwäne auch. Sie zieht ein Wägelchen hinter sich her. So ein Omadings zum einkaufen. Voller Schwanenverpflegung. Altes Brot und so was, nehme ich an. Sie redet mit Ihnen. Streichelt Sie. Stößt Laute aus. Und wenn sie abzieht, mit ihrem Wägelchen,

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Assis am Wasserspielplatz. Eine sichtbare Kolumne.

Es ist Sommerzeit! Und ich hab mal was für euch gefilmt. Eine Kolumne zum gucken. Guckkolumne. Über Assis. Am Wasserspielplatz. Wir sehen uns im Schwimmbad! Ihr seht mich im Schwimmbad. Ein feuchtes…ne, ich hör auf. Damit macht man keine Witze. Wünsch euch trotzdem viel Spaß! Eure Mary Reili!

Kamera und Regie: (wie immer) Dirk Ossig www.ossigphotos.com

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ICE Lektionen. Beisitzer Warnung. Wichtig. Bitte lesen.

Mantel und Bluse: Atelier baldaufkoeln, Credit: www.ossigphotos.com

#ICELektionen #warnung #grüßeausderhölle

Sonntag früh. Acht Uhr. Im ICE nach Düsseldorf. Es hat sich gelohnt, am Sonntag früh aufzustehen: Ich kenne jetzt die schlimmst-möglichen ICE Beisitzer und kann Euch warnen. Hätte gedacht, die kenne ich schon, aber: Falsch, kannte ich NICHT, habe ich erst heute morgen kennengelernt. Und gebe folgende Warnung raus: Wenn ihr euch im ICE einen Sitzplatz sucht, MEIDET DAMEN. In Gruppen. Oder auch paarweise. Die sind der Horror. DAMEN, und damit meine ich natürlich ältere und alte Frauen in dämlicher Bekleidung, sind im ICE,

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Warum ich mir selbst ein blaues Auge schlug. Neulich im Hotel des Grauens.

im MAX BROWN HOTEL in Düsseldorf wäre das alles nicht passiert... (Kleid von Marianna Déri)

#öffentlichesmissgeschick #imhoteldesgrauens

Neulich hatte ich eine Panikattake, während der ich mir selbst ein blaues Auge schlug. Ich habe mich entschieden, dieses Missgeschick hier öffentlich zu machen. Um andere zu warnen. Meine Kollegen. Und die Dienstreisenden ganz allgemein. Obwohl die Meisten von denen wohl eher nicht im HOTEL DES GRAUENS untergebracht sein werden. Weil andere Branchen im allgemeinen bessere Hotels buchen. Aber die Theater haben ja so schmale Etats heutzutage. Immerhin schaffen sie es wenigstens GRUNDSÄTZLICH

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ICE Lektion: Frühling in der Comfortzone

Mantel und Bluse: Atelier baldaufkoeln

#bahncomfort #frühlingsgefühle #ausweitungderkampfzone

Wie gut, dass jetzt der Frühling kommt. Also, dass er fast schon DA ist. Heute über 20 Grad in Düsseldorf. Ich fühle mich so viel BESSER. 2018 war anstrengend, bis jetzt. Grippe, Scharlach, fiebrige Infekte. Wenn man jeden dritten Tag im Zug sitzt, bietet man einer Menge Infekten und Krankheiten optimale Entfaltungsmöglichkeiten. Auch ’ne ICE Lektion: Reise nicht, bevor du vollständig auskuriert bist. Naja. Man kann es sich ja nicht immer aussuchen.

Und inzwischen gehts ja auch langsam besser. Nicht nur mir. ALLEN. Bei ALLEN erwachen die Vitalkräfte. Feine Sache. Und hoch interessant, wenn dann diese ganzen frisch erwachten Vitalitäten im ICE 1122 Richtung Süden aufeinander treffen. Da kann die Comfortzone schnell mal zum Kampfschauplatz mutieren.

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Beim Kinderarzt kann man Demut lernen. Natürlich gegenüber dem Leben, das ein Geschenk ist, eine wunderbare Leihgabe der Natur, aber auch sonst. Ich hab mich da die letzten Tage mal wieder rum getrieben. Wie wir Mütter es halt so tun. Drei Stunden sitzen wir in der Notfallpraxis vor Zimmer zehn ab. Mitten in der Nacht. Und hoffen sehr, dass wir am Ende umsonst dort saßen. Wie alle anderen, die da die Flure bevölkern auch. Das beste Ende für unsere dort gemeinsam abgesessene Zeit, wären ein paar beruhigende Worte und ein Gläschen Fiebersaft. Hätten wir uns gar nicht erst so aufregen müssen.

Als ich da vorgestern Nacht herum saß, hat am Ende, kurz bevor die Notfallpraxis schließt, weil der Tagesbetrieb wieder aufgenommen wird, ein Vater gesungen.

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