Warum ich mir selbst ein blaues Auge schlug. Neulich im Hotel des Grauens.

im MAX BROWN HOTEL in Düsseldorf wäre das alles nicht passiert... (Kleid von Marianna Déri)

#öffentlichesmissgeschick #imhoteldesgrauens

Neulich hatte ich eine Panikattake, während der ich mir selbst ein blaues Auge schlug. Ich habe mich entschieden, dieses Missgeschick hier öffentlich zu machen. Um andere zu warnen. Meine Kollegen. Und die Dienstreisenden ganz allgemein. Obwohl die Meisten von denen wohl eher nicht im HOTEL DES GRAUENS untergebracht sein werden. Weil andere Branchen im allgemeinen bessere Hotels buchen. Aber die Theater haben ja so schmale Etats heutzutage. Immerhin schaffen sie es wenigstens GRUNDSÄTZLICH

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ICE Lektion: Frühling in der Comfortzone

Mantel und Bluse: Atelier baldaufkoeln

#bahncomfort #frühlingsgefühle #ausweitungderkampfzone

Wie gut, dass jetzt der Frühling kommt. Also, dass er fast schon DA ist. Heute über 20 Grad in Düsseldorf. Ich fühle mich so viel BESSER. 2018 war anstrengend, bis jetzt. Grippe, Scharlach, fiebrige Infekte. Wenn man jeden dritten Tag im Zug sitzt, bietet man einer Menge Infekten und Krankheiten optimale Entfaltungsmöglichkeiten. Auch ’ne ICE Lektion: Reise nicht, bevor du vollständig auskuriert bist. Naja. Man kann es sich ja nicht immer aussuchen.

Und inzwischen gehts ja auch langsam besser. Nicht nur mir. ALLEN. Bei ALLEN erwachen die Vitalkräfte. Feine Sache. Und hoch interessant, wenn dann diese ganzen frisch erwachten Vitalitäten im ICE 1122 Richtung Süden aufeinander treffen. Da kann die Comfortzone schnell mal zum Kampfschauplatz mutieren.

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Beim Kinderarzt kann man Demut lernen. Natürlich gegenüber dem Leben, das ein Geschenk ist, eine wunderbare Leihgabe der Natur, aber auch sonst. Ich hab mich da die letzten Tage mal wieder rum getrieben. Wie wir Mütter es halt so tun. Drei Stunden sitzen wir in der Notfallpraxis vor Zimmer zehn ab. Mitten in der Nacht. Und hoffen sehr, dass wir am Ende umsonst dort saßen. Wie alle anderen, die da die Flure bevölkern auch. Das beste Ende für unsere dort gemeinsam abgesessene Zeit, wären ein paar beruhigende Worte und ein Gläschen Fiebersaft. Hätten wir uns gar nicht erst so aufregen müssen.

Als ich da vorgestern Nacht herum saß, hat am Ende, kurz bevor die Notfallpraxis schließt, weil der Tagesbetrieb wieder aufgenommen wird, ein Vater gesungen.

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Facebook. Und die positiven Effekte. Das Hotel des Grauens.

#facebook #virtuallreality #virtuelleavatare #lenameyerlandrut #nobodysdoll #metoo #dashoteldesgrauens

Letztens ist wieder irgendwer mit viel Getöse bei fb ausgeschieden. Um dann, nicht SEHR viel später, mit nem lustigen Posting da wieder an der Oberfläche aufzuploppen. Wie so ein fertig gekochtes Tortellini im Nudelwasser. Voll lecker.

Es hat sich dann -daraufhin- eine Diskussion darüber entsponnen, warum man da denn überhaupt mitmacht. Bei facebook. Warum der Suchtfaktor so hoch ist.

Ich denke, ein bisschen ist es so, wie BERLINALE feiern. Dabei sein, scheint alles. Und Spaß macht’s ja auf jeden Fall. Ob es wem WAS BRINGT? Ruhm, Ehre, Geld und Gold und so? Also bei der Berlinale bin ich mir da nie so sicher. Klar, manche werden auf der Berlinale für die „Bunte“ fotografiert, das bringt’s natürlich IMMER,

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Zooparkstory. Tag 1 nach Karneval. Düsseldorf, my LOVE

#düsseldorf #düsseldorfperlen #humoriswennmanlacht #ästhetischeraschermittwoch

Tag 1 nach Karneval. (Zu Karneval sag ich nix. Es ist schlimm, alle wissen das, nur die Düsseldorfer nicht. Die Armen. Die Kölner wissen’s auch nicht, aber: Ich will ja nix sagen). Also: Düsseldorf. Tag 1: Ich lauf durch den Zoopark. Traue mich endlich wieder vor die Tür. Anderen geht es ähnlich. Einigen Anderen. Auch sie haben sich wieder vor die Türe getraut. Unverkleidet.

Für Schauspieler ist Karneval ungefähr so, wie wenn man dauerhaft am Prenzlauer Berg in Berlin wohnen muss: Man will das nicht.

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Die high-heel-revolution. #nobodysdoll

#nobodysdoll #metoo #notmee #protestaktionaufhohenhacken

Also dieser subkulturelle Geschlechterkampf, der derzeit in den sozialen Netzwerken tobt, kommt mir einfach optimal entgegen! Und zwar weil ich keine High Heels besitze. Tatsache. Ich besitze überhaupt eher wenig hohe Schuhe. Genau genommen habe ich genau drei Paar. Ganz genau drei Paar hochhackiger Schuhe und das schon seit Jahren. Rote, Schwarze und Pinke. Wobei die Pinken eigentlich nicht zählen,

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Lieblingsdings mit Bumms.

 #ICELektionen #maryreiliblog #daslesenistschön

Das Zugfahren bleibt mein Lieblingsdings. Äh…bums. Mein Lieblingsbums. Nein. Doch DINGS. Bums geht ja GAR NICHT. Äh… Also:
Das Zug fahren bleibt mein Lieblingsdings. Vor allem am Tag 1 nach Friederike. Höchst pünktlich besetze ich eine völlig freie Sitzgruppe. (So eine mit Tisch). Im ersten ICE des Tages. Dem ersten ICE nach Friederike. Dem Sturmtief, das in Düsseldorf 10% des Restbaumbestandes nach dem Tiefdruckgebiet ELA umgeblasen hat. (Bald ist Düsseldorf Baumfrei.Toll)!

Ich sitz‘ also in meiner Tischsitzgruppe und zwar in Begleitung meiner Kinder. Das Kleine voller Begeisterung: Yeah! Zugfahren! Das Große: Voller Wut. Es wollte nämlich nicht mit kommen. Wollte allein zu Hause bleiben. Mal in Ruhe 24 Stunden durch daddeln. Und ich hab’s verboten. Hab ihn einfach eingepackt und mitgenommen auf meine never-ending-Dienstreise zwischen Düsseldorf und Süddeutschland. 

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Liebestraum

#liebe #träume #justadream #justanotherfuckingmovie

Ich träume manchmal von Hollywood. Also echt jetzt. Im Schlaf. Keine Wunschträume, auch keine luziden Träume. Waschechte REM-Phasen Träume, ich schwöre es! Und die spielen dann in Hollywood. (Kein Wunder, is ja die Traumfabrik). Mit Brad Pitt, Cate Blanchett, Tom Cruise und solchen. Totale Oberliga, mein Traumpersonal. Oft mischen die sich dann ganz organisch in mein Alltagsgeschehen hinein und grillen zum Beispiel Würstchen im Stadtpark. (HIER).

Aber ich hab aber auch so andere Träume. WAHNSINNSTRÄUME. Und die sind ebenfalls kein bisschen luzide, schon gar keine Tagträume, sondern komplett vom Tiefschlaf inszeniert. Diese Träume sind eher selten, dafür unglaublich toll und total 3D.

Letztes Mal ging es um DIE LIEBE. Die Liebe in 3D.

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Die Liebe in Zeiten des Hashtags. #metoo

LOVE

#metoo #liebeinzeitendeshashtags

Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber mein Thema für 2018 steht fest. Ich hab mich entschlossen. Vorerst. Für mindestens ein- bis zwei Postings. Vielleicht auch mehr. Erstens, weil ich da so einen Traum hatte. Einen transzendentalen Traum. Erzähl ich euch demnächst. Und zweitens wegen diesem Hashtag. Dem #metoo.

Wegen dem wollte ich mich schon lange noch mal zu Wort melden. Ich hab mich ja schon mal zu ihm geäußert, (HIER) da war er noch jung. Ein junger, frischer Hashtag  der gleich mal richtig Stress und inzwischen auch eine beeindruckende Karriere gemacht hat. Mich hat er seitdem auch beeinflusst und das wollte ich gerne hier mit euch teilen.

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Shorty II. ICELektionen. Männliche Bahnsteigetude.

 #bahnsteigetude #thinkfresh #thinkfrensh

Heute wollte ich eigentlich gar nix schreiben. Obwohl ich ICE fahre. Ich bin müde. Nicht vom Schreiben, leider, nur vom schlecht schlafen. Mein Sohn ist schuld. Mein Sohn und sein Teddybär, ehrlich gesagt. Die Zwei, die rauben mir den Schlaf. Und den Platz auf der Matratze. Vor allem dieser Teddy tritt mir die ganze Nacht in den Rücken. Mistvieh, das. (Die Teddypassage ist ausdrücklich nur für Eltern und ähnlich Betroffene gedacht. Kinderlose überspringen bitte diesen Teil der aktuellen Meldung und lesen HIER weiter).

Trotzdem schreibe ich jetzt. Mit müden Fingern und schweren Liedern. Weil ich was gesehen habe, das sich aufzuschreiben lohnt. Einen Mann. Einen Mann am Bahnsteig hab ich gesehen. Mittleres Alter, voller, brauner Schopf, schönes Gesicht, gute Beine. In Stiefeln. Männerbeine und Stiefel, das geht ja nicht immer gut, aber bei dem sah es super aus. Irgendwie slawisch. Wie im Ballett. Im slawischen Ballett. So Kosakenstyle.

Ihr merkt schon, ich bin wieder sexistisch. Und darum soll’s auch gehen in diesem POSTING. Um den Mann. An sich. Und den Sexismus. Also dieser Mann, der Mann am Bahnsteig, trug eine einzelne Rose (unverpackt) und erwartete jemanden. Eine Frau. DIE FRAU. Er war ein SINNBILD. DER CHARMEUR. DER MANN. AN SICH.

Ich wollte das nur mal sagen. MELDEN. Es gibt ihn: Den Mann. Er ist sehr schön anzusehen. Ab und zu. Wenn er am Bahnsteig wartet. Und auch sonst. Manchmal. #justsaying #chaterine #thinkfrensh #thinkfresh Also! Liebe Grüße! XX Mary Reili! Von Unterwe-hegs

 

 

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